Zurückgelegte Strecke ca. 16000km

Landkarte_aktuell-200815

16. Oktober: Ankunft zu Hause
Nach genau 120 Tagen betrete ich wieder heimatlichen Boden. Es wird noch einige Nacharbeiten geben um die Tour vollends abzuschließen. Die Hauptsache jedoch, das heißt die Veranstaltungen, ist wieder einmal erfolgreich abgeschlossen worden. Die Obsternte wartet auch schon auf mich...

15. Oktober: Heimfahrt
Gegen 9 verlassen wir Ljubljana. Ich komm bis kurz vor Regensburg. Mehrere Staus und Wartezeiten nerven ein wenig. Morgen werde ich gegen Mittag zu Hause sein.

14. Oktober: Tourabschlussveranstaltung in Ljubljana
Bei bestem Wetter bestreiten wir die letzte Veranstaltung der 2008er Tour. Tausende Leute besuchen die Studentenmesse, in die wir eingebunden sind. Die Jungs vom Inprovisationstheater bringen das Publikum extrem zum Lachen. Das macht Spaß.

13. Oktober: Ptuj - Ljubljana
Das Wochenenddomizil muss ich leider aufgeben, da die Arbeit ruft. Allerdings habe ich vormittags noch Zeit, ein wenig in der Stadt herumzustreunen. Dabei verliebe ich mich in mein neues Fahrrad, welches mir mit einem nahezu unschlagbare Preis bei einem Fahrradspezialisten angeboten wurde. Da muss ich einfach zuschlagen. Die spätere Fahrt mit dem Truck verläuft relaxed. Da ich keinen Parkplatz in Ljubljana in der Nähe des geplanten Veranstaltungsortes finde, stelle ich mich an eine Bushaltestelle am Bahnhof. Das klappt.

12. Oktober: Buchhaltung - Tourabschlussarbeiten
Wie es die Überschrift schon sagt, ist der schöne Sonntag mit Dingen belastet, die eigentlich dafür vorgesehene Berufsgruppen erledigen müssten. Leider muss ich ebenso wie tausende andere Einzelunternehmer in den saueren Apfel beißen und die Papierkram selber machen. Nach 7 Stunden hab ich noch einen schönen Spätnachmittag, der von einem Kastanienessen und dem Genuss von jungem Wein abgeschlossen wird. Alles gut.

11. Oktober: Frei in Ptuj
Goldener Herbst. Ich verlege spontan die Arbeit auf morgen. Heute wird ausgeruht.

10. Oktober: Fahrt nach Ptuj (Slowenien)
Zeitiger Aufbruch garantiert eine rechtzeitige Ankunft. Das hat sich als richtig erwiesen. Trotz Baustellen- und Unfallstau erreiche ich gegen 16 Uhr das Hotel. Der Truck steht sicher auf dem Parkplatz des Skoda-Autohauses in Ptuj, meiner Zwischenstation vor Ljubljana. Im Internet habe ich mir ein schönes Hotel herausgesucht. Hier werde ich das Wochenende verbringen. Gleich am ersten Tag mach ich mich auf den Weg zur Burg, um einen schönen Ausblick zu genießen. Sonne und Mond kann ich auch noch während der Arbeit fotografieren. Was will man mehr?

9. Oktober: Herbst
Eine bessere Überschrift hab ich nicht für diesen Tag. Nebel, Nieselregen, Sonne. Und das im Wechsel. In Trencianske Teplice, dem Zwischenstopp, angekommen, will ich nach dem Hotel-Check-In den bunten Herbst fotografieren. Was passiert? Es zieht sich sofort zu. Das Internet funktioniert auch nicht. Es ist zum Piepen.

8. Oktober: Zwischenstopp in Czestochowa
Die Stadt ist uns gut bekannt. Trotzdem wird es Zeit, das Hotel zu wechseln. Im “Grand Hotel” sehen wir eine Menge Vorzüge gegenüber dem “Ibis”: Freundliches Personal, billigerer Zimmerpreis bei gleicher und teilweise besserer Leistung (z.B. Badewanne vorhanden), Internetzugang frei und sehr gute und schnelle Verbindung, Parkplatz für LKW direkt vor dem Haus: was will man mehr?

7. Oktober: noch mal Warschau
Das wechselhafte Herbstwetter hält mich nicht davon ab, einen ausgedehnten Erkundungsgang durch die Altstadt von Warschau zu machen. Ich habe es nicht bereut. Nicht nur, dass ein feines Mittagessen meinen Magen gefüllt hat, auch für die Kamera war wieder reichlich Material vorhanden. Die Altstadt hat ein ganz spezielles Gesicht. Das hat sich gelohnt.

6. Oktober: Frei in Warschau
Ich zieh in ein anderes Hotel um, da hier völlig ausgebucht ist. Ansonsten ist nicht viel los. Ich ruh mich aus.

5. Oktober: Event in Warschau
Die vorletzte Veranstaltung dieser Tour findet bei herrlichem Wetter statt. Wer hätte das gedacht. Ein Motto heute ist Ü50, also geht es um die Diskriminierung auf Grund des Alters. Fernsehen ist live dabei. Abends lassen wir es uns im Hard Rock Café gut gehen.

4. Oktober: Cadca - Warschau
Ruhige Fahrt über erstaunlich gute Straßen. Es hat sich viel getan im letzten Jahr. Wir können erst 20 Uhr auf den Platz fahren und müssen dort auch noch warten, bis die Konzertbesucher wegfahren.

3. Oktober: Cadca
Ruhiger Regentag. Die Pausen zwischen den Regengüssen nutze ich für Einkauf und Fotografie. Im Hotel bring ich meinen Laptop auf Vordermann. Er hatte in letzter Zeit eigenartige Meldungen parat. Jetzt klappt es wieder 1A.

2. Oktober: in Cadca
Die Polizei hilft mir bei der Suche einer Truckwaschanlage. Ein Polizist fährt vor mir mit seinem Privatwagen bis zum Ziel. Super. Durch die für Busse konzipierte Reinigungsmaschine passt die Bühne nur mit abgelassener Luftfederung. Das war knapp. Den Rest des Tages verbring ich in aller Ruhe.

1. Oktober: nach Norden
Ein paar Kronen hab ich noch, so dass ich mir ein Hotel in der Slowakei suche, welches ziemlich nah am Ziel Warschau ist. Die Stadt Cadca wird Zwischenstation. Bin zwar schon einige male hier vorbeigefahren, aber so richtig realisiert hatte ich den Ort noch nicht. Ein schönes neues Hotel hab ich auch gefunden. Hier werde ich 3 Tage wohnen, wird spontan entschieden. Schöne Landschaft, freundliche Leute, sauberes Hotel - was will ich mehr? Den Truck stell ich gut sichtbar vor das hiesige Stadion. Ein bisschen Werbung kann nicht schaden. Außerdem ist das gut für die Sicherheit, weil kaum jemand das Auto an solch einer Stelle aufknackt. Morgen will ich eine Waschanlage suchen, da die Kiste total dreckig ist.

30. September: schönes Wetter und Regen
Nachdem der Fahrradverlust halbwegs verdaut ist, versuche ich auf andere Gedanken zu kommen. Es will nicht so richtig funktionieren. Die Kamera hilft mir dabei.

29. September: Scheißtag
Bis 16.30 war die Welt noch in Ordnung. Dann nicht mehr. Ich hatte mich im Truck eine Stunde zur Ruhe gelegt. Dann wollte ich meine Erkundungen fortsetzen. Aber das war in der geplante Art und Weise nicht mehr möglich, weil das Fahrradschloss statt meines Fahrrades nur ein unsichtbares Bündel Luft hielt. Ja, wieder einmal musste ich feststellen, dass man sich einfach nicht gegen alles absichern kann. Es hat ein ganzes Stück gedauert, bis ich laut ein böses Wort von mir gegeben hab. Das hat ein wenig Luft gemacht. Bin aber noch lange nicht darüber hinweg.
Hier gibt es ausführlichere Bratislava-Eindrücke.

28. September: Frei in Bratislava
Die Stadt wollte ich mir schon lange mal ansehen. Heute hat es geklappt. Sehr schön. Bin zufrieden mit dem Tag.

27. September: Zwischenstopp in Bratislava
Zufällig fand ich einen guten Parkplatz in der Stadt, so dass die Wege nicht ganz so lang sind. Bombenwetter, schöne Donau, tolle Oldtimer, lange Hotelsuche. Entweder zu teuer oder belegt. Im “Ibis” gab’s noch was. Einchecken, duschen und dann noch ein wenig die Stadt ansehen.

26. September: Fahrt Richtung Warschau
Wir fahren aus Rumänien raus. Auf unserem Weg haben wir noch genügend Begegnungen der anderen Art. Hier scheinen eine große Zahl von Kraftfahrern Kamikaze-Lehrgänge zu besuchen. Manchmal klappt’s. Ich konnte ein paar Situationen festhalten. Ich fahr bis Lajosmizse, das bei Kecskemét liegt. Feierabend.

25. September: Alba Iulia
Der Tag beginnt mit einer Comuter-Horrormeldung. Ich lass mich nicht abschrecken und ignorier das erst mal. Gut so. Dann beginnt die lange Veranstaltung. Massen von Leuten und ich hab mächtig zu tun. Allerdings nicht bis zum Schluss, da die letzte Band in’s Wasser fällt. Es regnet in Strömen. Zum Schutz der Technik wird alles abgeblasen. Sind eh keine Leute mehr da.

24. September: Frei in Alba Iulia
Ausschlafen und Stadtbummel. Abends Besprechung für den nächsten Tag. Ein paar technische Dinge sind zu klären, da eine Band auf hirnrissigen technischen Maximalforderungen beharrt. Wir klären das in Ruhe. Man sollte auf dem Teppich bleiben. Auch wenn man schon einige CDs fabriziert hat. Bin ja gespannt, wie die Truppe spielt. Normalerweise sind die Jungs und Mädels dann auch ziemlich kooperativ. Die Bühne ist ja sowieso relativ klein, so dass die Spielbedingungen ganz gut sind. Bei größeren Entfernungen auf Monsterbühnen muss ein sehr intensives Monitorlautsprechersystem vorhanden sein, damit sich die Musiker untereinander gut und ohne Zeitverzögerung hören können. Das trifft bei unseren paar Quadratmetern natürlich nicht zu.

23. September: Fahrt Timisoara - Alba Iulia
Der Morgen geht bekloppt los: Ein Riesenaufkleber an der Frontscheibe. A4. Etwa 2,50 m über der Straße. Völlig behämmert. Dazu noch Schriftzeichen, die bei einigermaßen Grips in der Birne und einen Blick auf das “ausländische” Nummernschild des Trucks, ein normaler Mensch nicht geschrieben hätte. Der Fahrer kann es ja eh nicht verstehen. Da ich alle Genehmigungen habe, schrubbe ich das Scheißding im Schweiße meines Angesichts ab. Nach 15 Minuten fahr ich, immer noch wutig, los. Die Mistlaune hört erst nach Stunden auf, als die Straße einigermaßen befahrbar wird und wir uns zur Pause treffen. Ab da sind es nur noch 60 km, die mich allerdings auch anderthalb Stunden in Anspruch nehmen. Sicher geleitet uns die hiesige Polizei zum Parkplatz. Geschafft. Morgen Ruhe und dann am 25. die nächste Veranstaltung.

22. September: Ausruhen in Timisoara
Ein Stadtbummel ist drin und auch die Begutachtung des riesigen Julius-Mall Centers. Wir stellen uns dabei vor, dass die alte Frau (
Bilder vom 19. September) mit ihrer grasenden Kuh im Dorf mit dem Kirchenneubau in dieses Shopping-Center kommt. Sie wird es nicht verstehen können. Wir auch nicht. Dieses Land ist für uns sowieso schlecht zu verstehen. Leider.

21. September: Timisoara
Der Standplatz vor dem Julius-Mall-Shopping-Center ist ideal. Massen von Leuten sehen den Truck. Das Interesse am Thema “RESPECT” scheint groß zu sein.

20. September: Fahrt nach Timisoara
Mit einem Stundenmittel von etwa 40 km/h komme ich nach ca. 5 Stunden im Zielort an. Das waren anstrengende Kilometer. Die Bühne wurde arg gerüttelt. Es kann nur besser werden.

19. September: Vraca - Drobeta Turnu-Severin
Bulgarien adieu, Rumänien hallo. Ich gebe zu, umgekehrt wäre es besser, da uns wieder Straßenverhältnisse erwarten, die unbeschreiblich sind. Es wir ja viel gebaut. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass das zum oftmals einfach nur eine Art Überlebens-Flickschusterei ist. Die Bühne bekommt trotz vorsichtigster Fahrweise harte Schläge ab. Einiges geht zu Bruch. Rumänien ist nicht leicht zu befahren. Da musst du hart gesotten sein. Zwischenstation an der Donau in Drobeta Turnu-Severin.

18. September: Regentag
Langweiliger Gammeltag. Es wird Zeit, dass es weiter geht.

17. September: Regentag
Nix passiert, was die Welt interessiert.

16. September: Stadtbesuch in Vraca
Wir raffen uns trotz des unbeständigen Wetters auf und fahren nach Vraca. Eine alte Frau beschwört uns beim Kaffeetrinken und hält sich so lange am Nebentisch auf, bis die Mädels ordentlich Geld hinlegen für Zauber-Klimbim. Prima Stundenlohn.

15. September: Regen
Wasser zu Wasser. Petrus füllt den Swimmingpool nach, obwohl der schon voll ist. Wahrscheinlich sieht man das von so weit oben nicht richtig.

14. September: Sandanski - Vraca
Wir fahren in Richtung Timisoara. Zwischendurch haben wir ein paar Tage frei. Deshalb quartieren wir uns in Bulgarien in “unser” Hotel “Dolce vita” ein. Dort ist es angenehm und man kann sich sehr preiswert verpflegen. Das Wetter heute spielt nicht mit. Es regnet den ganzen Tag. Einige Leute stört das nicht. So gibt es einen Stau wegen eines verunglückten PKW.

13. September: Pause
Ein ruhiger Tag. Nachmittags besteige ich mit Günther (zufällig kennengelernt) einen nahen Berg, um das Panorama von Sandanski zu sehen. Danach gehen wir der lauten Musik nach und erleben den Soundcheck für die Abendveranstaltung auf der Open-Air-Bühne.

12. September: Schönes Wetter genießen
Die Sonne lacht und am späten Nachmittag wird es erträglich zum Spaziergang durch Sandanski. Die Fußgängerzone ist schattig und angenehm. Viele Verkäuferinnen und Verkäufer sitzen vor ihren Geschäften und vertreiben sich die Wartezeit auf Kunden mit allerlei Nebenbeschäftigungen. Alles ziemlich relaxed hier.

11. September: Sandanski
Es wird eine lange Veranstaltung. Eine Gruppe behinderter Jugendlicher präsentiert ein lustiges Programm, bei bem sowohl die Akteure als auch die Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Es wird viel gelacht und applaudiert. Das baut auf. Gegen Ende des Tages wird die Händabdruck-Aktion auf die Körper einiger Leute zum Spaß der “Kämpfer” und der Fotografen erweitert. Auch Wasserpistolen kommen zum Einsatz.

10. September: Vraca - Sandanski
Vormittags bauen wir den defekten Generator. Das Ersatzteil hat auch schon eine Europareise hinter sich: England - Deutschland - Ungarn - Rumänien - Bulgarien. Endlich kommt es zur Ruhe und kann arbeiten. Die rund 300 km Fahrt von Vraca bis Sandanski sind sehr abwechslungsreich. Besonders lustig ist die Umfahrung von Sofia über den Nordring, da im Süden gebaut wird. Abenteuerlich! Dort sind EU-Gelder mit Sicherheit richtig angelegt. Mit der Beschilderung der Umleitungsstrecke ist das aber nicht so gut bestellt, so dass ich eine Stunde mehr rumkurve. Ist aber kein Wunder, da der Blick nur auf der Straße klebt, um Schlaglöcher zu umfahren. Gerechterweise muss ich natürlich sagen, dass diese Situation auf den Hauptstraßen nicht der Standard ist. Es wurde schon viel getan, um den Verkehr zu beschleunigen. In Sandanski werden wir von der Polizei erwartet und zum Hotel eskortiert, auf dessen Parkplatz auch die morgige Veranstaltung stattfinden wird.

9. September: Varna - Vraca
Varna ahoi. Noch ein paar Fotos aus der Luft des 14. Hotelstockwerkes und dann los. Zwischenziel nach Sandanski ist Vraca. Dort kennen wir ein schönes Motel von der letzten Tour.

8. September: Varna und Ausruhen
Früh die Trucks vom Platz aus dem Park fahren. Dann Freizeit. Am Straßencafé bekommen wir beim Frühstück frische Nüsse angeboten. Die passen gut dazu. Morgen wollen wir vormittags westlich nach Sandanski fahren. Mal sehen, was die Straßenverhältnisse hergeben. Allerdings dürften trotz trüber Vorausschau in dieser Beziehung die 600 km gut in zwei Tagen zu schaffen sein.

7. September: Varna
Der leichte Wind wehte aus der verkehrten Richtung und so bekamen wir nicht die frische Meeresluft, sondern reichlich Hitze zu spüren. Es war eine Menge von Leuten da, die sich allerdings erst vor der Bühne versammelten, als ein Zelt aufgebaut wurde. Kann ich gut verstehen. Ich allerdings saß 5 Stunden an der Technik im Truck. Keine Klimaanlage, kein Ventilator. Heißer Schatten. Ich war froh, als die Bühne wieder abgebaut war. Duschen, Klamotten wechseln, Feierabend.

6. September: Varna- Impressionen
Ein schöner Tag. Bin in die andere Richtung unterwegs gewesen. Sehr interessant alles. Fotoshooting, Militärmuseum, Strand, Hafenanlagen. Abends 23 Uhr fuhren wir die Trucks durch den Park zur Location. Das war’s.

5. September: Varna ansehen
Einer “DER” Urlaubsorte für ehemalige DDR-Bürger schlechthin. Zurecht, da es hier eine Menge zu sehen gibt. Auch Strand- und Sonnenfetischisten kommen günstig zu ihrem braunen Körper. Mit der Kultur für alle Altersgruppen klappt es auch. Sogar Fotografen haben ihre Freude.

4. September: Ruse - Varna
Bulgarien empfängt mich mit schönem Wetter. Die Klimaanlage (obwohl frisch befüllt) heizt leider. Da muss der Wind eben reichen.

3. September: durch Rumänien
Irrsinnige Straßenverhältnisse. Stellenweise fahre ich 10 km/h. Unvorstellbar. “Schnell durch” klingt wie ein Witz. Trotzdem schaff ich es grad so in den 10 Stunden Fahrzeit bis Ruse über die Grenze nach Bulgarien. Über die 2,8 km lange einzige Donaubrücke in Rumänien.

2. September: ab nach Bulgarien
Mittags ist der Truck repariert. Die Fahrt von Nyiregyhaza Richtung Bulgarien führt durch Rumänien. Leider. Wenn man drüberspringen könnte, wären eine große Anzahl meiner zerfetzten Nervenzellen zu retten gewesen. Die Straßen hatte ich als relativ schlecht in Erinnerung. “Relativ” können wir jetzt getrost streichen und durch “total” oder die dritte Steigerung davon (falls die einer mal schnell erfindet) ersetzen. Die Armut in den abgelegenen Dörfern lässt mich das Fotografieren vergessen. Mittelalter. Wir übernachten in einem Motel an der Hauptstraße.

1. September: Warten in Nyiregyhaza
Nyiregyhaza hat ein schönes Zentrum. Hier ist viel los. Besonders natürlich zum Musikfestival sind tausende Leute unterwegs. Wir verbringen hier noch einen Tag, da die Reparatur des Renault am Dienstag durchgeführt wird.

31. August: Nyiregyhaza
Schwierige Bühnenaufbausituation. Tolle Helfer. Gute Band. Gute Veranstaltung. Hier findet gleichzeitig ein Musikfestival statt. Jeden Abend mehrere Bands auf mehreren Bühnen. Völlig kostenlos für die Leute. Nicht schlecht.

30. August: Nyiregyhaza ansehen
Vormittags 7 Uhr Werkstattbesuch. Der Truck bekommt einen neuen Reifen. Der Bremsschaden wird begutachtet. Na ja, innerhalb der Stadt vorsichtig fahren, das geht noch. Mittags fertig. Stadtbummel. Abends die Trucks zur Location gefahren.

29. August: Szeged - Nyiregyhaza, Glück gehabt
Bei Höchstgeschwindigkeit platzte der rechte Vorderreifen. Zum Glück relativ freie Autobahn, gerade Strecke und breiter Seitenstreifen. Nach ca. 300 Metern komme ich zum Stehen. Erst mal tief durchgeatmet und dann: Plan machen. Hilfe war schnell da und ich konnte noch mit einem “Heimbringer-Reifen” die Fahrt in die nächste Renault-Werkstatt fortsetzen. Abends in Nyiregyhaza findet ein Musikfestival statt. Ich schau nur mal kurz vorbei. Bin abgelaufen.

28. August: Szeged
Die Veranstaltung läuft gut ab. Viel Arbeit für mich. Zwei Bands. Ich treffe nette Leute vom vorigen Jahr wieder. Auch Hunde dürfen jetzt ihre Pfötchen auf unser Händeabdruck-Signaturen-Tuch pressen. Lustig.

27. August: Bicske - Szeged
Letzte Nacht habe ich wegen andauernden Hundegebells schlecht geschlafen. Bei meiner morgendlichen Suche nach dem
nächtlichen Ruhestörer fand ich im Hotelgarten, dem ein Campingplatz angeschlossen ist, eine Art Freiluftmuseum für dörfliche Utensilien. Wasserpumpen, Schmiedewerkzeuge, Mühlenteile, Wagen und viele andere Dinge, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.

26. August: Hustopece - Bicske
Bicske liegt kurz vor Budapest. Das direkt an der Straße liegende Hotel diente uns schon mehrmals als willkommene und gastfreundliche Übernachtungsstätte. Da ich am zeitigen Nachmittag da bin gibt es auch keine Probleme mit der Buchung. Morgen sind es dann bis Szeged noch relaxte 220 Kilometer. Da werde ich zwischendurch bestimmt ne Menge Zeit für diverse Photoexkursionen haben (hoffe ich).

25. August: Start nach Ungarn
Das Ersatzteil für den Generator ist bestellt. Leider muss ich trotzdem los, da am Donnerstag die Veranstaltung in Szeged stattfindet. Ich fahre bis Hustopece in Tschechien. Das Hotel wird direkt aus dem Navi angerufen und das Zimmer ist gebucht. Ist schon gut, was man sich an moderner Technik so alles zu Nutze machen kann.

24. August: Sonntag zu Hause
Zwangsurlaub wegen Sonntagsfahrverbot. Das klingt gut. Ist es auch. Ich arbeite an der Homepage und bring noch einige Grafik-Arbeiten auf die Reihe, die schon lange drauf gewartet haben, Endlich fertig. Morgen kann es mit freien Kopf in den Süden gehen.

23. August: in die Werkstatt
Im Morgengrauen geht es weiter bis nach Hause. Abkoppeln und pünktlich 8 Uhr in der Werkstatt. Die Arbeit ist sehr interessant. Ich lerne den Generator kennen. Von nun an sind wir Freunde (hoffe ich). Dann treff ich noch ein paar Bekannte (beispielsweise Eddi). Kathrin macht feines Essen. Sozusagen Glück im Unglück.

22. August: Fahrt von Grojec bis Görlitz
Der Stromgenerator leistet es sich, kaputt zu sein. Er hat kein Benehmen! Was solls? Ich muss in den sauren Apfel beißen und mehrere hundert Kilometer fahren, um in eine Werkstatt zu fahren, die sich auskennt. Eben nach Hause. Die Fahrt durch Wroclaw ist eine komplette Katastrophe. Angefangen von nicht zu befahrenden Brücken (20-Tonnen-Begrenzung), bis zu Umleitungen, die möglicherweise von Lehrlingen beschildert wurden. Der Knaller war dann eine Umleitung über 20 Tonne (für mich), die durch eine Brücke führte, die 3,5m zuließ. Na toll. Weiterfahren. Letztendlich ging es gut, aber normal ist das nicht. Von den Straßenverhältnissen reden wir mal noch gar nicht. Das soll kein Schlechtmachen der polnischen Straßen sein. Da hat sich schon eine Unmenge getan. Über lange Strecken kann man prima fahren. Die große Pause mach ich kurz nach der Grenze. Dann im Morgengrauen weiter bis nach Hause. Abkoppeln und pünktlich 8 Uhr am 23. in der Werkstatt.

21. August:
Wir kommen heute bis südlich von Warschau. Zu Beginn der Fahrt standen noch Video-Aufnahmen an. War ganz lustig, hat allerdings dringend benötigte Fahrzeit gekostet. Na ja, es ging ja noch alles gut.

20. August:
Die Veranstaltung findet auf dem Gelände eines Supermarktes statt, da offiziell das öffentliche Territorium nicht für diese Veranstaltung freigegeben ist. Das klingt zwar wie eine Mitteilung aus dem Mittelalter, aber es ist die blanke Realität und ein weiterer Beweis, warum diese Truck-Aktion gegen Diskriminierung und für Vielfalt mehr als nur ein Spaß ist. In Litauen ticken die Uhren da noch ein wenig anders. Ich weiß nicht woran das liegt. Jedenfalls hat der “RIMI”-Supermarkt die Zeichen der Zeit erkannt und sein Gelände für das Event freigegeben. Natürlich unter der Voraussetzung, dass Polizei und Security rund um die Uhr präsent sind. Das hat geklappt.

19. August:
Morgens habe ich noch Zeit für einen schönen Spaziergang. Die Sonne bringt gute Laune. Die Fahrt aus unserer “Hotel-Mühle” nach Vilnius ist sehr relaxed und wir haben reichlich Zeit, die Location zu suchen. Dort hat ein Modellbauer mit seinem Rennauto Spaß. Wir auch.

18. August: Fahrt Richtung Vilnius
Zwischenstopp im uns bekannten Hotel “Mühle” kurz vor der Grenze nach Litauen. Sonst ein unspektakulärer Tag. Morgen geht es weiter.

17. August: 60 Tage Tour = Bergfest
Tartu ist eine alte Universitätsstadt. Das kann man sehr gut erkennen an den vielen jungen Leuten und an zahlreichen Denkmälern, Gebäuden und weiteren Indizien wie beispielsweise eine Hauswand mit den Bildern der derzeitigen Dozenten der Uni. Ich lerne Vello kennen, der 25 Jahre als Stadtführer in Tartu gearbeitet hat. Ein interessanter Abend.

16. August: Frei in Tartu
Wetterbedingter Gammeltag. Bei dem Ausblick vom Bett aus muss mach auch keinen Schritt vor die Tür machen. Gegen Abend trau ich mich doch. Ein schmackhaftes Abendbrot rundet den lazy Saturday ab.

15. August: Tartu
Mittags bauen wir die Bühne auf. Heute verläuft alles reibungslos. Der Platz ist gut gewählt, da viele Leute hier vorbeikommen. Unser fast vollgedrucktes 12 Meter langes “Hand-Stempel-Tuch” ist wieder dicht umlagert.

14. August: Ausruhen in Tartu
Wir fahren 18 Uhr zum Veranstaltungsplatz, als der Verkehr sich ein wenig gelichtet hat. Das war’s für heute.

13. August: Fahrt nach Tartu
Kurz nach 10 Uhr starten wir nach Tartu. Außer einer längeren Baustelle, wo wir durch regennassen Sand fahren, ist die Straße 1A in Schuss. In Tartu angekommen checken wir ins Hotel ein und ich mach mich zu Fuß auf Parkplatzsuche in der Nähe der Unterkunft. Leider gießt es in Strömen, so dass ich total durch bin, nachdem ich fündig geworden bin.

12. August: Haapsalu
Direkt vor dem alten Bahnhofsgebäude, welches das Büro vom Busverkehr, einen blitzsauberen Toilettentrakt und das Eisenbahnmuseum beinhaltet, findet die Veranstaltung statt. Eine hier in Estland angesagte Folkloreband spielt zum Schluss. Bis dahin war Petrus mit der Veranstaltung zufrieden. Die Techniker hat er wahrscheinlich im Visier, denn er hat uns den Abbau verwässert. Zudem gab es noch ein anderes technisches Problem, das erst zu klären war, so dass wir mit einer Stunde Verspätung gegen 20.30 Uhr im Hotel ankamen. Mehr als Glück, dass es noch Essen gab. Vielleicht werde ich das Geschehen mal in einer kleinen Geschichte festhalten, weil es einfach lustig war.

11. August: Ankunft in Haapsalu
Eine geruhsame Fahrt mit stellenweise wundersamen Straßen führt in eine Stadt, von der ich vorher noch nie irgend etwas gehört hatte. Zu meiner Überraschung finden wir hier ein Freiluftmuseum für Lokomotiven und andere Schienenfahrzeuge vor. Ein Leckerbissen für meinen Freund Daniel!!! Ich hab vorsichtshalber mal ein paar Bilder mehr gemacht.

10. August: Feiertag
Dieser Feiertag ist voll privat. 31 Jahre verheiratet mit ein und derselben Frau, das ist schon eine Feier wert. Allerdings fehlt hier: eben diese Frau. Sie muss arbeiten - und das mehrere hundert Kilometer von hier entfernt. So ist das Leben eben. Ich rede mir ein, dass das ok ist. Man muss flexibel sein. Außerdem sehen wir uns ja am 17. Oktober wieder...

Zum Abschalten machte ich ne Radtour. Bilder gibt es auch.

9. August: Polen - Litauen - Lettland
“Morgenstund hat Gold im Mund.” Dieses Motte nehme ich mir zu Herzen und steh 5 Uhr auf. Dann geht es ohne Frühstück auf die Piste. Belohnt werde ich mit dünnem Straßenverkehr und schönem Wetter. Im Tagesverlauf regnet es zwar dann nochmal, aber als ich in Lettland über die Grenze fahre, lacht die Sonne. Ich finde das
wunderschöne Hotel “ROZMALAS” an der 67 kurz vor Bauska, das ich schon von der Tour im vorigen Jahr her kenne. Bis zum Ziel in Estland sind es von hier aus noch ca. 400km. Das sollte am Montag kein Problem sein. Wir werden pünktlich 18 Uhr am Veranstaltungsort sein. Morgen ist Sonntagsruh. Da genieße ich in Ruhe einen ganz speziellen privaten Feiertag. :) Lustig ist, dass ich durch die Zeitverschiebung eine Stunde eher feiern darf.

8. 8. 8: Das Datum ist geil, der Tag weniger
Schon morgens geht das Theater los: Reifen platt. Zum Glück ist die Luft langsam über Nacht entwischt. So ist der Reifen noch zu retten und es ist keine gefährliche Situation entstanden. Die Leute von der Tankstelle waren sehr kooperativ und halfen mir sehr freundlich und ohne mürrisches Gesicht (Ganz anders als die Kellnerin heute zum Abendbrot). Warschau zur Ferienzeit mit einem 30-Tonner zu durchfahren, ist der Antispaß an sich. mein linkes Knie kann ein Lied davon singen. Die Anzahl der Kupplungstritte ist sprunghaft angestiegen, da Stop-and-go mehr Stop als Go war. Möglicherweise habe ich einen privaten Kupplungs-Tret-Weltrekord aufgestellt. Nur gut, dass das nicht allzu oft passiert. Aus Warschau endlich heraus, wird es auch nicht besser. Nach ca. 50 Kilometern gebe ich auf und stell die Kiste ab. Erstens ist ab 18 Uhr Fahrverbot und dann will ich auch die kostbare Fahrzeit nicht sinnlos und nervenaufreibend vergammeln. Ich mach einen Spaziergang durch die Stadt, ein paar Fotos und dann lasse ich mich von einer Kellnerin “verwöhnen”, die wahrschenlich Buster Keaton, dem Mann mit dem steinernen Gesicht, nacheifert. Unter diesem Aspekt ist sie Spitze. Das dritte Bier verkneif ich mir, weil die Dame durch ihre Anwesenheit selbst das Biertrinken zur Strafe macht. Und das will bei mir was heißen!!!

7. August: Aufbruch nach Estland
Endlich geht es los, nachdem alles wieder so funktioniert wie es soll. Auch die Klimaanlage wurde aufgefüllt. Das finde ich besonders gut, da die große Frontscheibe trotz der leichten Tönung eine Menge Wärme hereinlässt. Und ganz zumachen ist leider nicht so gut. :) An der Grenze zu Polen lade ich einen Tramper ein. Es heißt Mattheo (oder so ähnlich) und kommt aus Mexico-Stadt. studiert in England und besucht seine Freundin in Finnland. Das nenn ich international. Nach ein paar Stunden findet er einen schnelleren Transporteur und wir verabschieden uns.

6. August: Werkstattwechsel
Es stellt sich heraus, dass neben dem Generator auch an der Lenkung ein Problem aus der Welt geschafft werden muss. Deshalb bring ich den Truck in die nächste Werkstatt. Das ist zwar nicht so sehr aufregend, aber die Zeit wird langsam knapp, da wir am Montag abends in Haapsalu in Estland sein müssen. Freitag, Samstag und Sonntag sind in Polen sehr beschränkte Fahrmöglichkeiten für LKW wegen des Ferienverkehrs. Na, wir werden sehen, wie es wird.

5. August: Arbeiten am Truck
Die Zugmaschine kommt in die Werkstatt, weil der Stromgenerator keine Lust hatte mitzuspielen. Nachmittags kratze ich die bekloppten Aufkleber ab, die noch beklopptere Freunde am Truck angebracht hatten, um ihre Lieblingsbands zu unterstützen. Das ist im Prinzip ok, aber der Werbeträger dafür war denkbar ungünstig ausgesucht, da ich einen Tag später die Dinger entfernte. Pech für sie und Arbeit für mich.

4. August: Reichenbach im Visier
Da e
4.Augustinige Reparaturarbeiten am Truck anstehen, nutze ich die gute Gelegenheit, um zwischen Tschechien und Estland in der Werkstatt vorzusprechen. Die Fahrt ist relaxed bis auf ein Erlebnis der anderen Art. Die tschechische Polizei ist irgendwie anders. Wenn ich demnächst mal Lust habe, gibt es eine interessante Geschichte dazu. Hier schon mal ein Bild.

3. August: Weiter nach Norden
Estland im Visier, brechen wir morgens auf. Allerdings nicht ganz problemlos. Die Wiese ist glatt und ohne Traktorunterstützung geht es nicht über den letzten entscheidenden Huckel. Der zuvor angespannte Gabelstapler war auch etwas überfordert. Aber: schnelle Hilfe ist dort selbstverständlich. Danke Leute. Ich komm bis Louny. Ab 13 Uhr beginnt das Fahrverbot für LKW.

2. August: Event in Kacov zum “Sazavafest”
Bisher die schönste Veranstaltung. 8000 Leute. Erstaunlicherweise großes Interesse am Thema. Prima Band. Ich hab viel zu tun. Alles gut.

1. August: Anreise zum “Sazavafest”
relativ kurze Fahrstrecke von Hustopece nach Kacoy. Das letzte Stück Weg zum Veranstaltungsgelände ist eine echte Herausforderung. Wir dürfen allerdings erst morgen drauf. Wir checken die Lage zu Fuß und suchen einen geeigneten Platz.

31. Juli: Internet strapazieren
Die sehr gute Wi-Fi-Verbindung zum Nulltarif (deutsche Hotels: Hört mal genau zu!!!) verleitet ein wenig zum Surfen. Zwischendurch Truck-Inspektion und Aufräumarbeiten, da immer irgend etwas aufzuräumen ist. Bei der Gelegenheit fand ich in der hintersten Ecke eines dunklen Faches sogar einen Besen. Der funktioniert sogar sehr gut. Morgen geht es dann nach Kacov. Dort sind wir eingebunden in das große
“O2 Sázava Fest”

30. Juli: Hustopece
Mein mp3-Archiv hat es nötig, gewartet zu werden. Das ist eine ziemlich aufwendige Sache, so dass ein Großteil des Tages mit dieser Arbeit gewürzt ist. Zudem regnet es nachmittags stark. Die Hitze lässt allerdings nur langsam nach, da sich die Steine der Stadt extrem aufgeheizt haben. Am Abend geh ich noch mal vor’s Haus, um die angenehme Frische zu erleben.

29. Juli: Ausflug zum See nach Strachotin
Zeitweise dachte ich an einer Etappe der Tour de France teilzunehmen. Zumindest hab ich geschwitzt wie ein Schwein. Das waren harte 12 km bis zum Mittagessen und kühlen Getränken. Da ich den Tag nicht nur mit Sport verbringen wollte, griff ich meinen Organizer und tippte eine für meine Verhältnisse lange
Geschichte der im Augenblick anstehenden Gedanken.

28. Juli: wieder nach Norden
Kacov ist das Ziel. Das hab ich nicht ganz gesc
hafft. Hustopečce wird zur Zwischenstation. Alles optimal: Parkplatz, Hotel, See in der Nähe, Wetter derzeit ok. Was will man mehr? Ein erster Gang durch die Stadt lässt mich ein wenig an vergangene Zeiten denken. Erst mal ausruhen, dann sehen wir weiter.

27. Juli: Mistwetter in Ljubljana
Ich bleib im Hotel. Als es sich wieder aufklart, hab ich keine große Lust irgend etwas zu unternehmen. Ich zwing mich zu einer kurzen Radtour ohne Kamera. Auch mal gut.

26. Juli: Ljubljana sehen
Gut, dass ich das Fahrrad mithabe. So kann ich die paar Kilometer bis ins Zentrum der Stadt mühelos radeln. Das sollten sich Nur-Autofahrer zu Herzen nehmen und mal ausprobieren, sich etwas langsamer durch die Gegend zu bewegen. Es ist einfach schön, wenn man irgendwo anhalten und schauen kann. Du siehst Dinge, die von der Hauptstraße aus mit 130 Sachen nicht zu sehen sind. Das bestätigte mir auch ein Motorrad-Freund, der von einem schnellen auf ein etwas gemütlicheres Modell umgestiegen ist. Er war erstaunt, was man so alles an der Straße sehen kann. So einfach ist das.

25. Juli: Event in Ljubljana
Anlässlich der 16. Europäischen Veteranen Meisterschaften findet auch unser Event statt. Es sind eine Menge Leute da, die um sportlichen Erfolg kämpfen. Wie der Name schon sagt, allerdings die höheren Altersklassen, die sich aber auch für diese Veranstaltung qualifizieren mussten. Eine tolle Dixieland-Band hatten wir. Vollprofis. Die kamen an und begrüßten den Techniker (mich). Kurzer Soundcheck, dann Happy-Music. Zum Schluss: Dankeschön und Einladung zum Bier. Die Einladung mussten wir allerdings leider ausschlagen, da wir noch zum Hotel fahren wollten. Vielleicht holen wir das nach am 14. Oktober, wenn die Abschlussveranstaltung in Ljubljana stattfindet.

24. Juli: Ankunft in Ljubljana
Nach den wenigen Kilometern von Graz nach Ljubljana erreichen wir das Stadion. Die Anfahrt gestaltet sich ziemlich kompliziert, da durch die Sportveranstaltung alles zugeparkt ist. Uns bleibt keine andere Wahl, als zu warten, bis eine einigermaßen passende Schneise frei ist. Auf dem Platz angekommen, bauen wir noch die nötigsten Dinge auf. Es wird spät.

23. Juli: Fahrt nach Süden
Zwischenstation in Graz. Heute ist nichts Weltbewegendes passiert.

22. Juli: Trencin
Wir fahren in die Stadt. Aus dem Burgbesuch wird wegen Faulheit nichts. Vielleicht mal irgendwann später. Man muss ja nicht immer alles machen, was auch jeder normale Tourist macht :)

21. Juli: Fahrradtour nach Trencin
Für die Gesundheit ist so etwas sehr gut. Auch für die Psyche. Allerdings für den Allerwertesten, da streiten sich die Geister. Ich war froh, die Tour bei bestem Fahrradwetter durchgestanden zu haben und freute mich auf das Mittagessen gegen 16 Uhr in einem gemütlichen Straßenrestaurant in Trencianske Teplice. Warum hier der Charly Chaplin als Denkmal steht, habe ich auch rausgekriegt: Hier findet regelmäßig ein Filmfestival statt. So einfach ist das.

20. Juli: Trencianske Teplice
Wir haben uns hier in einem sehr netten Hotel einquartiert. Das Personal ist wiedermal unschlagbar. Da wird beispielsweise wegen uns noch einmal die Küche aktiviert. Einfach gut. Hier ist heute ein Pferde-Event. Ich habe da keine große Ahnung, aber die Leute hier scheinen sich ziemlich gut auszukennen.

19. Juli: Zweite Veranstaltung in Trencin
Auch heute war es wieder eine tolle Kiste. Die Leute sind hier irgendwie aufgeschlossener, als in vielen anderen Gegenden.

18. Juli: Trencin
Die Veranstaltung findet statt bei bestem Wetter. Ebenso sind die Leute gelaunt. Eine Folkband spielt, Theaterleute machen Programm.

17. Juli: Czestochowa - Trencin
Heute Nachmittag treffen wir auf dem Festplatz in Trencin ein. Alles klappt ohne Probleme. Nachdem wir erst mal in die falsche Straße gefahren sind, hilft uns die örtliche Polizei beim Rückwärts-auf-die-Kreuzung-fahren aus der Patsche. Wieder mal tolle Zusammenarbeit.

16. Juli: Czestochowa
Heute ist nichts Besonderes passiert. Lustig war die zufällige Entdeckung einer Uhr, die den 32. eines Monats zeigt. So etwas sieht man nicht alle Tage.

15. Juli: Ich fahre bis Czestochowa
Die große Fahrpause mach ich in Warschau. Es war ziemlich knapp. Wie durch ein Wunder sah ich an einer Kreuzung, an der ich halten musste, einen Parkplatz für Busse. Natürlich sofort rein und die Kiste ausgeschaltet. Zwei Minuten später hätte ich die gesetzliche
Fahrzeit schon überschritten. Die Leute, die solche Gesetze machen, müssten sich mal ein paar Wochen selber mit dem Lenken von LKW beschäftigen. Wenn Du im Stau stehst oder Stop-and-go hast, dann möcht´ ich mal sehen Was die Polizei sagt, wenn du einfach anhältst und Pause machst. Na, es ging ja alles gut. In Czestochowa hatten wir voriges Jahr schon gehalten. Interessant, zu sehen, was sich getan hat.

14. Juli: Lettland - Litauen - Polen
Die Fahrt durch drei Länder. Wobei zu sagen wäre, dass die ersten zwei nicht so riesig groß sind. In Polen bin ich bis kurz nach Augustow gekommen. Hotelsuche mit dem Fahrrad, da ich nur noch 15 Minuten
Fahrzeit hatte.

13. Juli: Jurmala-Event
Das Wetter spielte anfangs nicht mit, ließ allerdings pünktlich ab 12:30 Uhr doch noch mittels Sonnenschein vernünftige Veranstaltungs-rahmenbedingungen zu. Die Publikumsresonanz war allerdings ziemlich bescheiden. Das wundert mich schon ein wenig, da hier in der Gegend ca. 60% Russen leben. Allerdings kann es sein, dass das Interesse dieser hier lebenden “Ausländer” zum Thema der Nichtdiskriminierung relativ gering ist, da das offensichtlich zum großen Teil eine Schicht von Leuten ist, die durch “Reichtumsblindheit” andere Prämissen setzen. Deutliches Indiz dafür sind modernsten Nobelkarossen in den Straßen und traumhafte Anwesen. Jeder macht seins.

12. Juli: Computerpflege
Wenn man sagt, dass Computer die Arbeit erleichtern, so stimmt das nur zum Teil. Es gibt immer wieder Programme, die die eben diese Arbeit erschweren. Wenn Du beispielsweise eine spinnende Firewall hast, die repariert werden soll, dann ist das Problem schon da. Sie lässt sich nicht reparieren. Sie lässt sich nicht löschen. Sie verursacht bei Deaktivierung Systemabstürze. Toll! Ich habe den halben Tag damit zugebracht, tief in den Registrierungsdateien herumzusuchen und von Hand dieses Programm über den Jordan zu schaffen. Es scheint geklappt zu haben. Mal sehen, was die Laptopzukunft bringt.

11. Juli: Jelgava
Da wir gestern schon die Trucks an Ort und Stelle gebracht haben, brauchen wir keine Panik vor Rush-hour oder ähnlichen Dingen zu haben. in aller Ruhe bauen wir die Bühne und die Technik auf. Das macht Spaß. Den Rest erzählen paar Bilder. Abends fahren wir zurück nach Jurmala, um dann doch einigermaßen platt gegen 0 Uhr ins Bett zu fallen.

10. Juli: Fahrt nach Jelgava
Von Jurmala bis Jelgava sind es etwa 65 km. Wir kommen genau auf die Minute um 19 Uhr auf dem Veranstaltungsplatz an. Nach dem Bezug der Hotelzimmer treffen wir uns alle zum Abendessen mit anschließendem Spaziergang. Es war sehr lustig.

9. Juli: Klimaforschung
Endlich habe ich mal Zeit, mich mit den brennenden Dingen des heutigen Lebens zu beschäftigen. Der Klimawandel ist in aller Munde, die Klimakatastrophe ist vorprogrammiert, der Mensch natürlich Schuld (besonders der Autofahrer) und die Industrie lacht sich tot vor soviel Volksdummheit. Wer interessiert ist, findet sehr gute Meinungen dazu im Internet. Ich habe ein wenig herumgestöbert und diesen Artikel gefunden: http://bib.gfz-potsdam.de/pub/schule/neg_kiw_0209.pdf . Kann ich nur empfehlen, zu lesen. Der Extrakt dieser wissenschaftlichen Abhandlung steht am Ende. Ist wahnsinnig interessant.

8. Juli: Regentag ist “Home-Office-Tag”
Schön, dass es mal wieder regnet. So wird man nicht verleitet, den Tag mit Sight-seeing-tours zu vergammeln. Arbeit ist angesagt. Heute war ich fleißig, denn grafische Arbeiten für zwei CD-Herstellungen warteten auf die Fertigstellung. Das ist nun soweit erledigt. Mittlerweile (17 Uhr Ortszeit) zieht sich der Himmel auf. Ich habe gleich mal noch eine Karte hinzugefügt, wo die Lage des Hotels ersichtlich ist. Donnerstag fahren wir nach Jelgava um uns schon am Vorabend der Freitagsveranstaltung auf den Platz zu stellen. Es wird spät werden am Freitag, da das Event bis 20 Uhr geht und wir zusammenpacken und dann noch ca. 60km nach Jurmala fahren müssen. Hoffentlich regenfrei.

7. Juli: Natur sehen
Es regnet den Tag über. Gegen Abend schaut die Sonne nach, ob alles nass genug ist. Es ist. Also werden auch keine Regentropfen mehr gebraucht. Für mich das Zeichen, mit dem Rad was zu unternehmen. Heute ging es nach Westen. Natürlich ohne Hast. Alles in Ruhe. Bis zum Erholungspark “Nemo”

6. Juli: Bin wiedermal beklaut worden
Heute hab ich wiedermal was eingebüßt: meine Musikproduktivtasche mit 2 Liter Bier ,einer Salami, einer Bockwurst und einem Beutel Salzstangen. Ich geb zu, dass das nicht den Rahmen sprengt, aber ich bin total enttäuscht. Die Leute machen hier auf mich einen sehr netten Eindruck. Ich saß am Hotelrestaurant-Tresen und hatte die Tasche am Fuße eines Barhockers abgestellt. Da die Bardame und ein netter junger Mann, der an der Rezeption tätig ist, zum Rauchen nach draußen gingen, ging ich mit, da wir uns gerade unterhielten. Zurückgekommen, war die Tasche weg. Das wars. Wann werde ich endlich schlau?????

5. Juli: Strandfahrt mit dem Rad
Der Sand ist über die Breite von ca. 20m schön hart, so dass man mit dem Fahrrad genial am Strand langfahren kann. Kurzer Abstecher in die Stadt. Location der Veranstaltung anschauen. Herrliche Sonne. Nach dem Gewitter in der letzten Nacht hatte ich schon meine Bedenken, bin aber positiv überrascht worden. Jurmala hat ne Menge schöne Restaurants. Mittagessen in einem Straßencafé. Es ist einfach schön.

4. Juli: Rast in Jurmala
Einige Arbeiten am Computer stehen an. Der Palm (Organizer, Telefon usw.) muss auch am wieder Systemgewartet werden. So viel Ruhe hatte ich dafür noch nie. Zwischendurch mal frische Seeluft schnappen. So stell ich mir kreatives Arbeiten vor.

3. Juli: Jurmala
Ein neuer Parkplatz direkt am Hotel ist gefunden. Der Strand ist nicht weit. Der Kühlschrank ist gefüllt. Jetzt gehen ein paar Tage Entspannung los.

2. Juli: Fahrt nach Jurmala
Von Polen hatte ich erst mal genug gesehen. Die nächsten zwei Stopps sind in Lettland. Abends erreiche ich Jurmala. Ein sehr netter Taxifahrer, mit dem ich mich in Russisch, Englisch und Deutsch verständigte, kutschierte mich durch die Stadt, nachdem ich eine günstige Abstellmöglichkeit für den Truck gefunden hatte. Es dauerte ein Stück, ehe das alles organisiert war, aber letztendlich hatte ich einen sicheren Parkplatz und ein schönes Hotelzimmer.

1. Juli: weiter nach Norden
Die Straßenverhältnisse bieten alles, was bei einer Rallye gebraucht wird: total glatte Speed-Strecken, leicht huckelige Straßen bis hin zu Panzerteststrecken. Obwohl ich nicht unbedingt zu den Rasern gehöre, finde ich die glatten Straßen in diesem Fall super. Nun kann man das so sehen, dass wenn sagen wir 50% der Straßen OK sind, das noch lange nicht heißt, dass man 50% der Zeit glücklich fährt. Nein: Auf diesen Strecken kann man nämlich doppelt so schnell fahren, wie auf den Huckelwiesen. Ich führe das hier ein wenig ausführlicher aus, da ich leider über lange Phasen als Verkehrsbremse fungierte. Einige der Kraftfahrer, die ich durch Herausfahren auf einen der wenigen Parkplätze vorbeifahren ließ, gaben mir unmissverständlich zu verstehen, dass ich ein Idiot sei, der einfach zu blöd ist schnell zu fahren. Das gibt Kraft!!!! Selbst wenn ich gewollt hätte: wie gebe ich einem aufgebrachten polnischen Trucker zu verstehen, dass ich eine hydraulische Bühne fahre, die gewisse Erschütterungen durch Nichtfunktionieren quittiert. Ich könnte hier mindestens noch 2 Stunden schreiben, wenn ich alles wiedergeben wollte, was mir während der Fahrt durch den Kopf ging. Nur noch eins: ich konnte über lange Strecken nicht mal den Gedanke hegen, einen Schluck Wasser aus der Flasche zu nehmen, da ich entweder in den Straßengraben gefahren wäre oder das Wasser durch die Unebenheiten abwechselnd rechts und links in die Ohren geschüttet hätte, statt es in den Mund zu kippen. DAS IST KEIN WITZ!!!! Jetzt bin ich in Suwalki, hab nach 2 Stunden Hotelsuche schönes Abendbrot gehabt, freies Internet und bin schon wieder unten. Bis bald

30. Juni: Fahrt nach Norden
Heue hab ich Kilometer geschruppt. Teilweise Horror-Straßenverhältnisse. Mit der Bühne muss ich ja nun auch vorsichtig fahren, damit nicht nur Kleinteile am nächsten Stopp zum Vorschein kommen. Übernachtung in einem Dorf, wo ich nach einem kurzen Rundgang schnell ins Restaurant des Hotels ging. Die Kellnerin wurde mehrfach von Gästen animiert zu lächeln. Ging leider nicht. Schnell schlafen und morgen schnell weg.

29. Juni: Sonntagsruhe
Gleich in der Nähe des Hotels ist ein riesiges Einkaufszentrum, die Galeria Krakowska. Sonntags offen. Das ist gut, da ich noch paar kleine Dinge brauche. Heute ist Ruhe pur angesagt. Abends natürlich Fußball-EM-Finale mit Daumendrücken in der Altstadt in Krakau.

28. Juni: Veranstaltung in Krakau
Die Leute hier sind superfreundlich. Die Arbeit spielt sich wieder ein. Nach einem halben Jahr Pause sind eben einige Abläufe wieder frisch zu lernen. Außerdem haben wir auch einige neue Teile zu transportieren, so dass das Packen anfangs genau überlegt sein will, wenn man am Zielort keinen Bruch auspacken will. Die Straßenverhältnisse lassen da keine Schlamperei zu. Abends nehm ich noch die Zeit, durch Krakau zu wandern. Gegen 0 Uhr fall ich kaputt ins Bett.

27. Juni: Fahrt nach Krakau
Wir können erst 19.30 Uhr auf den Veranstaltungsplatz fahren, deshalb geht es in aller Ruhe nachmittags los. Wir haben natürlich vergessen, dass die Verkehrsverhältnisse ein wenig anders sind, als zu Hause. Dazu kommt noch, dass auch viele Polen am Wochenende nach Hause fahren. Für die knapp 100 km brauchen wir letztendlich 3 Stunden.

26. Juni: Halbfinale schauen
Station in Bierna, einem kleinen Dorf am Rande des Sees bei Zywiec. Schöne Zimmer mit Seeblick. Heute mach ich eine Rundfahrt um den See, die aber wegen Durst an einem Pub endet. Dort versack ich in gemütlicher Runde. Der Sohn des Kneipenbesitzers übersetzt alles und so können wir das Spiel Russland gegen Spanien genießen. Die nette Chefin schmeißt uns gegen 23 Uhr dann raus (zurecht). War ein rundrum gelungener Tag. Unglaublich, wie freundlich die Leute hier sind. Ebenso Marek und Agnuschka, die jungen Wirtsleute des Hotels. Einfach Spitze.

25. Juni: “Hausarbeit”
“Tolles” Fernsehbild im Hotel. Ich hab nicht viel zu tun und schlag die Zeit mit allen möglichen Beschäftigungen tot, die sonst ganz hinten anstehen.

24. Juni: Fahrradtour
Tolles Wetter nach einem brutalen Morgen-Gewitter lässt mich die Arbeit verschieben. Ich steige auf meinen Drahtesel und mach mich auf die Reise zu einer Rundfahrt. Nach etwa 50km erreiche ich leicht sonnenverbrannt wieder das Hotel.

23. Juni: Fahrt Richtung Krakau
In aller Ruhe geht es auf die Piste. Ich will mir ein ruhiges Plätzchen suchen, wo ich noch einige aufzuarbeitende Dinge machen muss: Grafikentwürfe für zwei CD-Produktionen, Buchhaltung usw. nach etwa 300 km finde ich ein schönes Motel etwas abseits der Strecke. Genau richtig für 3 Tage Aufenthalt. Hier hat man seine Ruhe. Dazu gibt es spontan noch Zimmernummer 13.

22. Juni: Frei in Prag
Sonntagsfahrverbot für LKW. Für uns ganz gut zum Regenerieren. Gestern waren wir mit 15 Stunden Aktion dabei. Ein Spaziergang ist aber wohl doch erst gegen Abend möglich, da die Temperaturen über 30 Grad eher zu ruhigeren Dingen einladen. Homepage machen beispielsweise.

21. Juni. Stopp in Prag
Die erste Veranstaltung dieser Tour fand im Rahmen der Prager Serie: “Vereinigte Inseln” statt. Das garantierte viele Zuschauer und eine gute Stimmung. Auch wir waren guter Dinge, da alle Komponenten funktionierten und somit unsere Vorbereitungen erfolgreich waren. Ich persönlich hatte voll zu tun und grad mal während der Musikdarbietung ein wenig Zeit, da die Truppe einen Techniker mithatte. Alles in Allem eine runde Sache.

20. Juni: Filmaufnahmen in Prag
Ein belgisches Kamerateam filmte den Truck, machte ein paar Interviews und verursachte ein kleines Verkehrschaos, aus dem uns dann die hiesige Polizei hilfsbereit heraushalf. Später spazierten wir noch durch Prag, um den Abend mit einem zünftigen Essen zu beschließen: “Das ham´ wir uns verdient.”

19. Juni: Ankunft in Prag
EM - Fußballkrimiverlust Deutschland - Portugal. Ich stand in Tschechien auf einem Parkplatz ohne TV und Radio. Zwangspause. Na, ich hab´s grad so überlebt.
Nachts Ankunft im Hotel. Auspennen war angesagt, da der vergangene Arbeitstag auch mal so ca. 14 Stunden hatte. Morgen sind Filmaufnahmen geplant.